Wettbewerbsinformationen

Mit der 6. PMS Sachsen gab es im Wettbewerb zum ersten Mal eine Unterteilung in Hobby- und Standardkategorien mit unterschiedlich strengen Bewertungskriterien. Die Reaktionen im Vorfeld fielen unterschiedlich aus. Im Verlauf zeigte sich aber, dass die Hobbykategorien angenommen wurden und die Ergebnisse brachten eines deutlich hervor, nämlich dass genau die Modellbauer gewannen, für die das so eingerichtet wurde und die Freude über den Erfolg war definitiv nicht anders als in der Standardklasse. Im Gegenteil, der ein oder andere Teilnehmer hätte in der Hobbyklasse melden sollen, wie auch so manche Jurymitglieder im Nachhinein berichteten. Man kann also nur sagen, das beabsichtigte Ziel wurde erreicht und wir werden das System so beibehalten und versuchen zu etablieren. Innerhalb der Standardklasse werden wir allerdings die Kategorie Papertanks streichen und eine neue Kategorie ins Leben rufen. Da wir nun schon seit mehreren Jahren auch viele Aussteller mit ihren Kartonmodellen als begeisterte Teilnehmer begrüßen können, wird es ab 2027 eine eigene Wertungskategorie für eben diese Kartonmodelle geben, was die Vielfalt eventuell noch einmal hervorheben kann.

 

Allgemeine Informationen zum Wettbewerb:

  • System „Open Contest“, d.h. es kann mehrere Gold-, Silber und Bronzegewinner je nach erreichtem Punkteschnitt geben
    • Gold 100-90%
    • Silber 89-80%
    • Bronze 79-70%

 

  • Wettbewerb in 26 Kategorien plus Junioren- und Sonderkategorie (einzelne Kategorien sind nachzulesen in den Wettbewerbsregeln)

 

  • Bewertung der Modelle durch eine Fachjury, gebildet aus Modellbauern der teilnehmenden Vereine und Einzelaussteller – pro Kategorie bewerten 2 Jurymitglieder als Gruppe

 

  • Die jeweilige Jury ist berechtigt bei mehr als 15 Modellen pro Kategorie unter Berücksichtigung des Zeitfaktors durch einfache Sichtwertung die objektiv 10 Besten herauszufiltern und diese dann detailliert zu bewerten.

 

  • Mitglieder der veranstaltenden Vereine Riesa und Dresden dürfen im Wettbewerb teilnehmen, aber nicht als Jury eingesetzt werden (außer Junioren)

 

  • Die Anmeldung sollte in erster Linie online hier über unsere Webseite erfolgen

 

  • Platzierung der Modelle im Wettbewerbsbereich erfolgt nur mit Einweisung des Veranstalters

 

Sonderpreise sind selbstredend gern gesehen und lockern die ganze Sache überraschend für die Prämierten auf

Ein neues Thema für die Sonderkategorie gibt es selbstverständlich auch schon.

Dieses Mal trägt es den Namen

 Made in Germany

„Deutschland im 20. Jahrhundert.“

 

Was heißt das nun aber genau? Es ist im Prinzip alles berechtigt in diesem Jahr an den Start zu gehen was halt wie der Name sagt „Made in Germany“ ist. Dabei gibt es aber eine Einschränkung, es muss speziell aus der Zeit zwischen 1900 und 1999 stammen. Auf dem Modellbaumarkt sollte genügend Material vorhanden sein und das aus allen Bereichen, aber in manchmal wird es sicher auch wieder etwas knifflig.

Als Beispiel soll uns mal die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft – DTM dienen.

Ganz groß in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gefeiert gibt es da alle großen Konkurrenten auf dem Markt wie z.B. Opel Calibra, Mercedes C-Klasse, BMW M3 oder Alfa Romeo 155. Es gibt aber auch Opel Astra oder Audi A4 aus der späteren Zeit der DTM und genau da liegt der Knackpunkt, denn es dürften nicht alle genannten Konkurrenten starten auf Grund ihrer Zeit oder der Herkunft!

Einmal kurz verdeutlicht :

  • Opel Calibra – 1993-1996 – Deutschland – ja!
  • Alfa Romeo 155 – 1993-1996 – Italien – nein!
  • Audi A4 – 2004-2011 – Deutschland – nein!

So könnte man das natürlich für jeden Bereich weiterführen, aber ich denke, jeder versteht wie es gemeint ist und kann sich seine Gedanken für einen Start in der Sonderkategorie machen. Die Zweiteilung in einen zivilen und einen militärischen Bereich behalten wir selbstverständlich auch bei. Also ran an die Bausätze und auf geht’s!